25.06.13: Filmabend des anarchistischen Lesekreis: Nihon no yoru to kiri (Japan 1960, OmU)

Nach Beendigung des kommenden Aufstands wenden wir uns auch in unserem Filmabend linken Debatten zu und zwar spezieller den japanischen Debatten Anfang der 60er Jahren.

„Bei der Hochzeit zwischen, einem ehemals aktiven linken Journalisten, mit einer Aktivistin tauchen unerwünschte Gäste auf. Alte politische Bekannte, welcher dem Paar vorwerfen, ihre politischen Ansichten vergessen und verraten zu haben. Nach der politischen Aktivität in den 50er Jahren, sind sie nun scheinbar in der bürgerlichen Welt angekommen.“

Mehr Infos zum Film finden sich bei Wikipedia

Wir treffen uns bereits um 19 Uhr, um zu diskutieren, was wir als nächstes Lesen und starten den Film dann gegen 20 Uhr. Neue Gesichter sind gern gesehen.

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05.06.13: Kino im Infoladen

Sharayet – Eine Liebe in Teheran
Ein Film von Maryam Keshavarz

20.00 Uhr

Nach außen hin passen sich die beiden Schülerinnen Atafeh und Shirin den strengen Vorsätzen des öffentlichen Lebens in Teheran an, doch im Untergrund treffen sie sich mit anderen Jugendlichen auf geheimen Partys, ex-perimentieren mit Sex und Drogen, tanzen zu Technomusik und träumen von einem freieren Leben.
Doch als ihr Bruder Mehran nach einem Drogenentzug zurückkehrt und seinen Halt mehr und mehr im religiösen Fundamentalismus findet, wird Atafehs Freiheitsdrang auf eine harte Probe gestellt. Umso mehr, als Mehran merkt, dass sie und Shirin mehr als nur gute Freundinnen sind …

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Der anarchistische Lesekreis bereitet sich auf „Den kommenden Aufstand“ vor

Nachdem Paris 2005, England 2011 und nun Stockholm brennt wird es Zeit sich auch in Deutschland auf den kommenden Aufstand vorzubereiten. Entsprechend wird sich der anarchistische Lesekreis in den folgenden Sitzungen dem Text „Der kommende Aufstand“ vom Unsichtbaren Komitee widmen. Geplant ist sich den Text in drei Sitzungen vorzunehmen:

1. Sitzung 28.05.13: Einleitung + die ersten drei Kreise
2. Sitzung 04.06.13: Kreis 4-7
Sitzung 11.06.13: entfällt aufgrund des Vortrags von Annette Schlemm „Die Selbstentfaltungsgesellschaft als konkrete Utopie“ (20 Uhr, Frei(t)raum, CZS3)
3.Sitzung 18.06.13: restliche vier Kapitel des Kommenden Aufstandes

Der Text lässt sich unter http://pdfcast.org/pdf/der-kommende-aufstand finden und wir treffen uns wie gehabt Dienstags 19:30 Uhr im Infoladen.

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Veranstaltungsreihe des Anarchistischen Lesekreis

In den folgenden Wochen hat der anarchistische Lesekreis einige Referent*innen eingeladen, welche sich mit der Erneuerung der anarchistischen Theorie und der Möglichkeit eine anarchistischen Utopie auseinander setzen. Im einzelnen:

11.06.13 Frei(t)raum (Carl-Zeiss-Straße 3, Jena, gegenüber des Sturas) 20 Uhr – Vortrag von Annette Schlemm: Die Selbstentfaltungsgesellschaft als
konkrete Utopie (Ankündigungstext)

20.06.13 Frei(t)raum (Carl-Zeiss-Straße 3, Jena, gegenüber des Sturas) 20 Uhr – Lesung von Jörg Bergstedt: Freie Menschen in freien
Vereinbarungen: Theorie der Herrschaftsfreiheit (Ankündigungstext)

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21.05.13 Der anarchistische Lesekreis zeigt Nerven (1919)

Der anarchistische Lesekreis trifft sich am 21.05.13 um 19.00 Uhr, um zu diskutieren, welchen Thema sich als nächstes zugewendet wird. Bisher stehen Texte zu Machnowschtchina / Plattformismus, von Emma Goldmann und Der kommende Aufstand zur Auswahl, wobei diese Liste durch Themen oder Autor*innen, die euch interessieren ergänzt werden kann.
Ab 20.00 Uhr schauen wir uns dann den Stummfilm Nerven von Robert Reiner aus dem Jahre 1919 an. Der im Umfeld der Münchener Räterepublik entstanden expressionistische Film beleuchtet die verschiedenen sozialen Schichten im Nachgang des ersten Weltkrieges und während der revolutionären Phase in Deutschland. Mehr Informationen über und den Youtube Link zum Film (falls jemand schon mal reinschauen will) finden sich unter:
http://raumgegenzement.blogsport.de/2013/05/03/nerven-robert-reinert-1919/

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Topf & Söhne – Besetzung auf einem Täterort

Buch ab jetzt im Infoladen erhältlich

Klappentext:

Die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf & Söhne, die in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager hergestellt hatte, war in den 2000er-Jahren eines der bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Unser Buch will die Erfahrungen dieser Zeit festhalten. Mit Erzählungen und Analysen rekonstruieren wir gemeinsame Kämpfe und interne Streitigkeiten, sprechen mit anderen Beteiligten über Ratten und Debatten und bieten dazu einen Überblick über die Hausbesetzer_innenszene der 1990er-Jahre in Erfurt und die historische Bedeutung der Firma Topf & Söhne.
»Ich fand’s geil, dass wir auf dem Gelände mit dieser krassen Geschichte was gemacht haben, das die Nutzung im NS rumgedreht hat. Die haben halt damals für Geld alles gemacht. Wir haben alles fast ohne Geld gemacht. Das fand ich den richtigen Umgang mit dem Gelände.«

Coma Richter, Besetzerin

Inhaltsverzeichnis, Vorwort und eine Leseprobe findet ihr hier.
Das Buch gibt’s für 10€ ab jetzt bei uns.

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Keine RH-Sprechstunde am 08.05.

Am Mitt­woch, den 08.​Mai 2013 fin­det aus­nahms­wei­se keine Sprech­stun­de der Roten Hilfe Jena statt. Falls ihr ein drin­gen­des An­lie­gen habt, schreibt eine Mail an jena@​rote-​hil­fe.​de
Die nächs­te Sprech­stun­de fin­det dann am 21.​Mai von 19.​00 Uhr bis 21.00 Uhr statt.

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30.04. & 01.05. Geschlossen!

Aufgrund der Nachttanzdemo am 30.04. in Erfurt (http://lasstskrachen.blogsport.de/) und den Gegenaktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 01.05. (http://keinenmeter.blogsport.eu/) bleibt der Infoladen an diesen beiden Tagen geschlossen!

Den Kino-Termin haben wir deshalb auch ausnahmsweise auf einen Donnerstag – den 02.05. – gelegt. Gezeigt wird dann „Oma & Bella“ von Alexa Karolinski. Los geht’s wie immer 20.00 Uhr.

Regina und Bella sind hoch in den 80ern, seit Jahrzehnten Freundinnen und teilen seit fünf Jahren eine Wohnung in Charlottenburg. In einer Dokumentation von Reginas Enkelin Alexa Karolinski, plaudern die beiden betagten Großmütter mit typisch jiddischem Humor über ihre Freundschaft, ihre gemeinsame Leidenschaft fürs Kochen, sowie ihre ereignisreiche Vergangenheit. Beide überlebten während des Nationalsozialismus sowohl die Ghettos als auch die Konzentrationslager und zogen nach dem Krieg nach Berlin.

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Der Anarchistische Lesekreis liest John Holloway

John Holloway ist ein zeitgenössischer postmarxistischer Autor, welcher von einer alternativen Lesart Karl Marx’ ausgehend Kritische Theorie und Postoperaisimus verbindet. Bedeutung erlangte Holloway als Inspirateur der globalisierungsskritischen Bewegung und er wirkt bis heute in Chiapas (Mexiko) in der zapatistischen Bewegung.
Seine theoretischen Überlegungen verbindet er mit einem Schreibstil der Praxis, indem er nicht im Abstrakten verharrt, sondern stets nach konkreten Beispielen sucht und versucht eine herrschaftskritische und emanzipatorische Sprache zu entwickeln.
Wir widmen uns zunächst zwei Vorträgen von ihm, bevor wir jeweils Abschnitte aus seinen beiden bekanntesten Bücher lesen.

23.4. Vorträge: “Aufhören den Kapitalismus zu machen” &
“Wir sind die Krise der abstrakten Arbeit”
30.4. entfällt wegen der Nachttanzdemo in Erfurt (http://lasstskrachen.blogsport.de)
07.5. “Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen” (Kapitel 2 & 3)
14.5. „Kapitalismus aufbrechen“ (Kapitel 8, 9 & 10)

Los geht es jeweils Punkt 19:30 Uhr.

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16.04.13: Der anarchistische Lesekreis zeigt Das neue Babylon

Zum Abschluss des inhaltlichen Blocks zur Pariser Kommune werden wir am 16.4. um 20 Uhr den russischen Stummfilm Das neue Babylon aus dem Jahre 1929 zeigen. Die beiden Regisseure Grigori Kozintsev und Leonid Trauberg haben im Russland nach der Oktoberrevolution ein Liebesmelodrama vor dem Hintergrund der historischen Ereignissen rund um die Pariser Kommune geschaffen, zu dem Dmitri Shostakovich die Musik komponiert hat. Wir zeigen den Film in der von der Sowjet-Zensur unbetroffenen Version von 133 Minuten. (Mehr über Schnitt/Zensurproblematik des Films findet ihr auf arte.tv).
Der Lesekreis trifft sich bereits eine Stunde früher (sprich 19 Uhr), um zu diskutieren, welche Thematik im nächsten Block behandelt wird und um dazu eine Textauswahl zu treffen. Damit ist es die perfekte Gelegenheit in den Lesekreis einzusteigen und zugleich seine eigenen Ideen einzubringen.

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