An diesem Mittwoch ist endlich mal wieder Öffnungszeit ohne cis Männer. Allerdings nur von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr.
Kommt gerne vorbei zum Zeitschriften lesen, Sticker einsacken oder einfach zum Quatschen. Wir haben gekühlte Getränke und einen Ventilator. Neulinge sind immer Willkommen!
Ebenfalls wie immer: Der Raum im 2. OG ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen. Wir haben einen Luftfilter, aber bei offenem Fenster bringt der nicht viel und wir bitten so oder so darum, mit Erkältungssymptomen lieber zu Hause zu bleiben, um andere zu schützen und sich selbst zu erholen.
Am Sonntag, dem 26.07.2026 lassen wir das Antifa-Café bei uns in Jena ausfallen und fahren stattdessen nach Kahla zum Sonntagscafé (14:00 bis 17:00 Uhr) in der Nachbarschaftstsube „Kahrola„. Leider wurden dort zuletzt mehrfach die Scheiben eingeworfen. Zeigt den Genoss*innen dort euren Support! Es gibt frische vegane Waffeln und beste Gesellschaft. Kommt vorbei! 🧇🚩
Vor 15 Jahren, am 22.07.2011, wurden in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet, darunter 69 Jugendliche, die an einem Ferienlager der Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Arbeiter*innenpartei teilnahmen. Seine rassistischen, antisemitischen, antikommunistischen und antifeministischen Motive legte der Attentäter in einem Manifest offen. Die Tat prägte den Rechtsterrorismus nachhaltig, seither haben sich zahlreiche weitere Täter positiv auf diesen Anschlag bezogen.
So auch ein Täter, der am 22.07.2016, vor 10 Jahren, neun Menschen im Olympia-Einkaufzentrum in München erschoss. Seine Tat fand am gleichen Datum wie der Anschlag in Norwegen statt, er äußerte ein rassistisches und extrem rechtes Weltbild und bezog sich auf Manifest des Täters von 2011. Trotz des ersichtlichen Zusammenhangs beider Anschläge wurde lange von einem politischen Motiv abgesehen und die Tat von Seiten des Landeskriminalamtes Bayern als Amoklauf eines (psychisch kranken) Einzeltäters eingeordnet.
Beide Anschläge sind heute wenig präsent in der öffentlichen Wahrnehmung und Erinnerungskultur.
Mit dieser Veranstaltungsreihe soll dem Vergessen etwas entgegengesetzt, über die Taten und ihre politischen Dimensionen aufgeklärt und an die Ermordeten erinnert werden.
Am Sonntag, den 14.06. könnt ihr wieder beim Antifa Café von 15:00 bis 17:00 Uhr Kekse futtern, bei einem Getränk ins Gespräch kommen und in Zeitschriften und Infomaterial stöbern – zum Beispiel anlässlich unseres Objekt des Monats im Juni und ständig gegebener Anlässe zum Thema Polizeikritik.
Ihr findet uns im Grünen Haus, Schillergässchen 5, ganz oben. Zugang und Toilette sind nicht barrierearm. Ein Luftfilter ist vorhanden. Wie immer: No nazis, no cops, kein Raum für Täter und diskriminierende Anschauungen.
Am Sonntag, dem 24.05. laden wir ab 15:00 Uhr zum Antifa Café. In dieser Zeit ist der Raum offen, ihr könnt Dinge lesen, im Archiv stöbern, Plakate und Sticker mitnehmen … und natürlich Kaffee trinken.
Im Mai ist das Objekt des Monats die Nr. 17 der Antifaschistischen Nachrichten aus dem August 2001. Dieses und vieles mehr könnt ihr entdecken.
25 Jahre nach den Ereignissen um den G8 Gipfel in Genua wollen wir dieses Café dafür nutzen, in unserem Bewegungsarchiv zu graben und uns mit der Mobilisierung, der Berichterstattung und der Solidaritätsarbeit nach Genua befassen. Dafür haben wir einige Quellen aus der Zeit – überregional und lokal.
Wer es nicht zum Café schafft, kann sich dem Thema mithilfe dieser Materialsammlung annähern.
Content note: Polizeigewalt, Folter, sexualisierte Gewalt, antisemitische und rassistische Äußerungen
Wir laden ein, mit uns gemeinsam über den G8-Gipfel Juli 2001 in Genua (Italien) ins Gespräch zu kommen. Die Ereignisse sind inzwischen 25 Jahre her: die internationale Mobilisierung von hunderttausenden antifaschistischen, kapitalismuskritischen Demonstrierenden, die massive staatliche Repression und Gewalt auf Demonstrationszüge durch italienische Polizei und Carabinieri, der Tod von Carlo Giuliani, der brutale Überfall auf die Diaz-Schule, Folterungen Gefangener in der Kaserne Bolzaneto, weitgehende Straffreiheit der staatlichen Akteure. Wir werfen einen Blick in die Archive der Bewegungsgeschichte, sichten u.a. Zeitschriftenmaterial aus dem Jahr 2001 und schauen einen Spielfilm. Dieser zeigt die Geschehnisse vom 19./20./21. Juli insbesondere in der Diaz-Schule, die während des G8 als unabhängiges Medienzentrum, Erste-Hilfe-Station für Verletzte und Rechtshilfestelle für Verhaftete diente.
Vorkenntnisse sind nicht nötig, wir freuen uns, verschiedenste Generationen, Involviertheiten und Wissensstände zusammenzubringen. Der Film wird auf Deutsch gezeigt, zusätzliche Untertitel in Englisch, Französisch oder Niederländisch wären problemlos möglich. Aufgrund der dargestellten Gewalt bauen wir während des Filmschauens gezielte Unterbrechungen ein, damit der Raum selbstbestimmt verlassen und ggf. wieder aufgesucht werden kann.
Es wird vegan/vegetarische Snacks und Getränke geben; größeres Abendessen lieber vorher/nachher oder mitbringen.
Hinweise zu Barrieren: Der Raum im 2. Obergeschoss ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen. Es gibt kein behindertengerechtes WC. Ein Luftfilter ist vorhanden.
Herzlich Willkommen zur ÖZ ohne cis Männer am Mi., 29. April zwischen 16 und 17.30 Uhr –
wie immer zum Austauschen, Zeitungen oder Zeitschriften lesen, Quatschen, Sticker durchstöbern und Tee/Limo/Kaffee trinken. Kommt gerne einfach vorbei, egal, ob Ihr schonmal im Laden wart oder zum ersten Mal da seid!
Ebenfalls wie immer: Der Raum im 2. OG ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen. Wir haben einen Luftfilter, bitten aber darum, mit Erkältungssymptomen lieber zu Hause zu bleiben, um andere zu schützen und sich selbst zu erholen.