Film & Gespräch: 25 JAHRE G8 IN GENUA

Mittwoch, 13. Mai
18:00–21:30 Uhr
Eine Veranstaltung von Das schlechte Gewissen

Content note: Polizeigewalt, Folter, sexualisierte Gewalt, antisemitische und rassistische Äußerungen

Wir laden ein, mit uns gemeinsam über den G8-Gipfel Juli 2001 in Genua (Italien) ins Gespräch zu kommen. Die Ereignisse sind inzwischen 25 Jahre her: die internationale Mobilisierung von hunderttausenden antifaschistischen, kapitalismuskritischen Demonstrierenden, die massive staatliche Repression und Gewalt auf Demonstrationszüge durch italienische Polizei und Carabinieri, der Tod von Carlo Giuliani, der brutale Überfall auf die Diaz-Schule, Folterungen Gefangener in der Kaserne Bolzaneto, weitgehende Straffreiheit der staatlichen Akteure. Wir werfen einen Blick in die Archive der Bewegungsgeschichte, sichten u.a. Zeitschriftenmaterial aus dem Jahr 2001 und schauen einen Spielfilm. Dieser zeigt die Geschehnisse vom 19./20./21. Juli insbesondere in der Diaz-Schule, die während des G8 als unabhängiges Medienzentrum, Erste-Hilfe-Station für Verletzte und Rechtshilfestelle für Verhaftete diente.

Vorkenntnisse sind nicht nötig, wir freuen uns, verschiedenste Generationen, Involviertheiten und Wissensstände zusammenzubringen.
Der Film wird auf Deutsch gezeigt, zusätzliche Untertitel in Englisch, Französisch oder Niederländisch wären problemlos möglich.
Aufgrund der dargestellten Gewalt bauen wir während des Filmschauens gezielte Unterbrechungen ein, damit der Raum selbstbestimmt verlassen und ggf. wieder aufgesucht werden kann.

Es wird vegan/vegetarische Snacks und Getränke geben; größeres Abendessen lieber vorher/nachher oder mitbringen.

Hinweise zu Barrieren: Der Raum im 2. Obergeschoss ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen. Es gibt kein behindertengerechtes WC. Ein Luftfilter ist vorhanden.

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Objekt des Monats # Mai

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Verkürzte Öffnungszeit ohne cis Männer im April

Herzlich Willkommen zur ÖZ ohne cis Männer am Mi., 29. April zwischen 16 und 17.30 Uhr –

wie immer zum Austauschen, Zeitungen oder Zeitschriften lesen, Quatschen, Sticker durchstöbern und Tee/Limo/Kaffee trinken. Kommt gerne einfach vorbei, egal, ob Ihr schonmal im Laden wart oder zum ersten Mal da seid!

Ebenfalls wie immer:
Der Raum im 2. OG ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen.

Wir haben einen Luftfilter, bitten aber darum, mit Erkältungssymptomen lieber zu Hause zu bleiben, um andere zu schützen und sich selbst zu erholen.

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Feministischer Salon am 16. April

Die Gruppe „Das schlechte Gewissen“ lädt am Donnerstag, dem 16.04., ab 18 Uhr zum Feministischen Salon #6:

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Keine Öffnungszeit ohne cis Männer im März

Leider muss die Öffnungszeit ohne cis Männer diesen Monat ausfallen.

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Öffnungszeit ohne cis Männer im Februar

Am 25.02. ist wieder Öffnungszeit ohne cis Männer von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Nach dem Urteil gegen Maja Anfang des Monats und vor dem feministischen Kampftag am 8. März nehmen wir uns Zeit für uns – zum Austauschen, Zeitungen oder Zeitschriften lesen, Quatschen, Sticker durchstöbern und Tee/Limo/Kaffee trinken.
Kommt gerne einfach vorbei!

Wie immer:
Der Raum ist nicht barrierearm und nur über viele Treppen zu erreichen.

Wir haben einen Luftfilter, bitten aber darum, mit Erkältungssymptomen lieber zu Hause zu bleiben, um andere zu schützen und sich selbst zu erholen.

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Öffnungszeit ohne cis Männer im Januar

Am Mittwoch, den 28. Januar öffnet der Infoladen in diesem Jahr zum ersten Mal wieder seine Türen, wie immer zwischen 16 und 18 Uhr. Zusammen können wir z.B. den Hochschulaktionstag ausklingen lassen, über den Warnstreik quatschen oder die Workshops im F-Haus, je nachdem, was euch so umgetrieben hat.

Oder kommt wie immer einfach so vorbei, auch auf einen kurzen Gruß, um euch mit Stickern, Buttons, Broschüren, Postern etc. einzudecken, zu lesen, zu quatschen, Briefe zu schreiben.

Wie immer gilt: Falls du dich krank fühlst, gute Besserung & bleib bitte zu Hause, auch wenn wir einen Luftreiniger haben.

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Wir feiern finally: 3 JAHRE Öffnungszeit ohne cis Männer!

Am Mittwoch, den 26.11., ab 16:00 Uhr feiern wir nach krankheitsbedingter Verschiebung nun endlich drei Jahre Öffnungszeit ohne cis Männer.

Dabei erzählen wir euch, warum es diese Öffnungszeit gibt und warum sie aktuell so heißt, wie sie heißt.

Neben dem üblichen Lesestoff gibt es Elefanten-Torte, vegane Waffeln, Kaffee und Sekt – und wie immer gute Gesellschaft.

Kommt vorbei und feiert mit, ob ihr schon mal hier ward oder nicht – Cheers!

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Das schlechte Gewissen lädt zum 5. Feminstischen Salon

Fr., 12.12., ab 18 Uhr im Infoladen (Schillergäßchen 5, Dachgeschoss)

In ein bestimmtes Lager gehöre ich – in das Lager derjenigen, die sich noch in gar keiner Weise beruhigt haben – über Nationalsozialismus und Krieg, über Sozialismus und Kapitalismus, über Schuld und Sühne, über eigene Schuld und eigene Sühne, kann ich mich nicht beruhigen.

Mit diesen Worten richtet sich die Schriftstellerin Susanne Kerckhoff 1948 an die deutsche Nachkriegsgesellschaft – sie will mitgestalten und Wiedergutmachung. In den Jahren zwischen 1945 und 1950, die Susanne Kerckhoff noch miterlebt, wirft sie sich literarisch wie politisch in die neue Zeit hinein, kompromisslos, ehrlich und außerordentlich klarsichtig. Nach 1945 herrscht in Deutschland ein großes Schweigen: über Schuld, Verantwortung und das eigene Mitwirken am Nationalsozialismus. Kerckhoff stellt sich dagegen. In ihren „Berliner Briefen“ schreibt sie gegen das Wegsehen an – sie schreibt über Schuld und Sühne, über die Suche nach einem neuen Anfang, über Moral und Mitmenschlichkeit in einer zerstörten Gesellschaft. Wer war diese Frau, die sich so kompromisslos einmischte – literarisch wie politisch? Warum geriet sie nach ihrem Tod 1950 in Vergessenheit, und warum lohnt es sich heute, sie wieder zu lesen?

Im Feministischen Salon #5 laden wir dazu ein, in Auszüge aus den „Berliner Briefen“ hineinzulesen und gemeinsam die Fragen weiterzudenken, die Kerckhoff aufgeworfen hat – Fragen nach Schuld, Erinnerung und Verantwortung, die bis in unsere Gegenwart reichen.

Wie immer gilt: Vorkenntnisse braucht es überhaupt nicht, dafür eine klare Haltung gegen Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und weitere Formen der Diskriminierung. Für unser leibliches Wohl wird in alter Salonmanier gesorgt sein. Ankommen ab 18 Uhr, inhaltlicher Einstieg 18.30 Uhr, Ausklingen bis 21.30 Uhr.

Hinweis zu Barrieren: Der Zugang zum Raum ist nur über zwei Treppen erreichbar; auch barrierefreie Sanitäranlagen stehen nicht zur Verfügung. Zum Infektionsschutz trägt im Raum ein Luftfilter bei. Bitte bleibt mit Erkältungssymptomen zu Hause.

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Öffnungszeit ohne cis Männer im Oktober

Am Mittwoch, den 29. Oktober öffnet der Infoladen wieder seine Türen zwischen 16 und 18 Uhr. Draußen wird es kälter, umso gemütlicher bei uns mit heißen Getränken und ordentlich Lesestoff.

Kommt vorbei, auch auf einen kurzen Gruß, um euch mit Stickern, Buttons, Broschüren, Postern etc. einzudecken, zu lesen, zu quatschen, Briefe zu schreiben.

Wie immer gilt: Falls du dich krank fühlst, gute Besserung & bleib bitte zu Hause, auch wenn wir einen Luftreiniger haben.

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