14.03.14 – Solikundgebung für Josef

Wann: 14.03.14 – 13.00 Uhr
Wo: Johannistor Jena

Unser Freund und Genosse aus Jena sitzt seit bald 7 Wochen in Wien im Gefängnis. Ob er weiter hinter Gittern bleibt, entscheidet sich am Freitag!

Am 24. Januar fand in Wien der sogenannte Akademikerball statt, ein jährlich stattfindendes Treffen führender VertreterInnen rechtspopulistischer Parteien, schlagenden Burschenschaftlern und HolocaustleugnerInnen aus ganz Europa. Im Verlauf der Gegenproteste wurden mehrere Personen von der Polizei festgenommen, darunter auch Josef, unser Freund und Genosse aus Jena. Im Gegensatz zu allen anderen wurde Josef jedoch nicht wieder freigelassen, sondern befindet sich seitdem in Untersuchungshaft im fernen Wien.

Schon im Vorfeld des Akademikerballs hatten Rechte gegen die Gegenproteste gehetzt. Die Polizei wiederum versuchte die Proteste von vornherein möglichst zu unterbinden und ging hart gegen DemonstrantInnen vor. Diesen Einschränkungen der Protestmöglichkeiten folgt nun die juristische Repression. Der bisherige Hergang lässt befürchten, dass die österreichische Justiz an Josef ein Exempel statuieren will. Die bisherigen Haftprüfungen fielen alle negativ für Josef aus. Jedes Mal wurde ein anderer, fadenscheiniger Grund für die Haftverlängerung angeführt.

Am 10.3. sollte nun eine weitere Haftprüfung stattfinden, doch am selben Morgen reichte die Staatanwaltschaft die Anklageschrift ein – ein kalkuliertes Manöver, um die Haftprüfung auszusetzen: Nicht die Haftrichterin hat nun über Josefs Entlassung zu entscheiden, sondern der Richter/die Richterin der Hauptverhandlung gegen Josef. Diese Entscheidung steht am Freitag an – wie sie ausgehen wird, ist ungewiss. Im schlimmsten Fall muss Josef bis zur Hauptverhandlung weiter im Gefängnis bleiben, und je nach Urteil vielleicht sogar noch länger.

Wir sind wütend über dieses Vorgehen und fordern die sofortige Freilassung unseres Freundes und Genossen!

Kommt zur Kundgebung am Freitag am Johannistor und zeigt euch solidarisch!

Unsere Solidarität, die könnt ihr haben! Freiheit für Josef!

Alle Infos unter: http://soli2401.blogsport.eu/

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Internationaler Aktionstag gegen die Santander Bank am 6. März – Kundgebung in Jena

¡Solidaridad contra Banco Santander-ISBAN! ¡Solidaridad con la CNT!

Die FAU Erfurt/Jena ruft zur Teilnahme am internationalen Aktionstag gegen ISBAN, dem IT-Dienstleistungsunternehmen der Santander Group, am 6. März 2014 auf. Los geht es um 15 Uhr vor der Santander Filiale (Grietgasse 22) in Jena. Hintergrund des Konfliktes ist die Entlassung eines Mitglieds des IT-Syndikats der CNT Madrid, welche die Outsourcing Politik der Santander Group öffentlich kritisiert hatte. Offensichtlich sollte damit der Protest unterdrückt werden; allerdings hatte die Entlassung des Genossen von der CNT den gegenteiligen Effekt. Bereits im August des vergangenen Jahres beteiligten sich weltweit revolutionäre Basisgewerkschaften an Protestaktionen gegen die Santander Group. Für den 6. März hat die CNT Madrid zu einen weiteren Protesttag aufgerufen, an dem sich auch verschiedene Syndikate der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) beteiligen werden. Ziel ist es den öffentlichen Druck auf das Unternehmen zu erhöhen und die Rücknahme der Kündigung des spanischen Genossen zu erreichen.

In Zeiten multinationaler Konzerne auf der einen Seite und bornierter nationaler Standortpolitik seitens der Nationalregierungen im Zusammenspiel mit den großen Gewerkschaften, ist es um so wichtiger internationale Solidarität zu zeigen und den Abbau von Rechten für Arbeitnehmer_innen und Gewerkschaften nicht länger hinzunehmen.

¡Basta de represión sindical! Solidaridad con la compañero de la CNT!

Mehr Informationen: informaticamadrid.cnt.es/seccion/isban (spanisch) und auf fau.org/ortsgruppen/erfurt-jena/

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Neue Sticker

Es gibt wieder mal neue Sticker im Infoladen, die ihr gegen Spende zu den Öffnungszeiten erwerben könnt.

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05.02.14 Kino im Infoladen

Voices from El Sayed

05.02.14 – 20.00 Uhr

In the picturesque Israeli Negev desert lays the Bedouin Village of El-Sayed. It has the largest percentage of deaf people in the world yet, no hearing aids can be seen because in El-Sayed deafness is not a handicap. The tranquility of the village is interrupted by Salim El-Sayed’s decision to change his deaf son’s fate using the Cochlear Implant Operation. This bionic implanted chip, that can make deaf people hear, is slowly reaching more secluded areas, even to El-Sayed which has neither paved roads nor electricity. Salim’s decision is evoking great conflict in the village threatening the tradition of coexistence between deaf and hearing. „Voices from El-Sayed“ is a unique and moving documentary offering us intimate cinematic dialogue with El-Sayed’s marvelous silent people. Written by Oded Adomi Leshem

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NO WKR. – Den Wiener Akademikerball 2014 unmöglich machen!

Am 24. Januar will der Wiener Kooperationsring (WKR) unter der Schirmherrschaft der Freiheitlichen Partei Österreich (FPÖ) den Wiener Kooperations-, neuerdings Akademikerball in den repräsentativen Räumen der Wiener Hofburg veranstalten. Doch was sich da zu Walzer und Polonaise versammelt, ist nicht etwa eine fröhlich-muntere Schar von ahnungslos-begeisterten Tanzbeinschwinger*innen sondern die high society der europäischen Rechten: Nationalismus, Sexismus, Chauvinismus und andere Unzumutbarkeiten reichen sich hier zum Tanz die Hand.
Der mittlerweile jährlich stattfindende WKR-Ball hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren zu einem der Ereignisse entwickelt, bei dem sich Rechte unterschiedlicher Couleur aus ganz Europa genüsslich zum Stelldichein treffen. Angesichts europaweiter nationalistischer Mobilisierungen als vermeintliche Antwort auf die Krise und der zu erwartenden Erfolge sowohl rechtspopulistischer (wie z.B. AfD, FPÖ, Front National) als auch offen nationalsozialistischer Parteien (wie z.B. Chrysi Avgi, Jobbik) bei den anstehenden Europawahlen ist dies ein Problem, das nicht an den Grenzen Deutschlands Halt macht. Grund genug für uns, nach Wien zu fahren und den Rechten in die Suppe zu spucken!

Eventuell gibt es noch freie Plätze im Bus, der aus Leipzig fährt. Die Tickets würden ca. 20€ +X kosten. Die Möglichkeit für Pennplätze besteht! Genaueres kann dann am Donnerstag geklärt werden.

Mobi-Veranstaltung in Jena am 16.01.2014 um 20.00 Uhr
/im Frei(t)raum/des StuRa (/Carl/-/Zeiss/-Str. 3)

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Der anarchistische Lesekreis liest „Das Projekt A“

In den kommenden Wochen wenden wir uns den möglichen Alternativen der Produktion innerhalb des kapitalistischen Systems zu. Dazu werden wir den Entwurf „Das Projekt A“ des Projektanarchisten Horst Stowasser lesen und diskutieren. Die Broschüre „Das Projekt A“ kann für 5 € beim Packpapierverlag bestellt werden bzw. über uns erhalten werden. Darüber hinausgehend werden wir uns mit Kollektivbetrieben wie den Vio.me in Thessaloniki (Griechenland) beschäftigen und diesbezüglich genauer mit dem Konzept des Gewerkschaftlich organisierten Betriebes (GOB) der FAU Berlin

14.01. Das Projekt A: I. Das Umfeld
21.01. Das Projekt A: II. Die Struktur
28.01. Das Projekt A: III. Die Chronologie
04.02. Das Projekt A: V. Die Kritik + FAU-Konzept zu Kollektivbetrieben: Gewerkschaftlich Organisierter Betrieb (GOB)

Wir treffen uns, wie gehabt, jeweils 20 Uhr im Infoladen.

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15.01.14: Kino Im Infoladen

Dicke Mädchen

15.Januar 2014 – 20.00 Uhr

Sven Ritter lebt mit seiner an Demenz erkrankten Mutter Edeltraut zusammen, teilt mit ihr das Leben, die Wohnung, sogar das Bett. Tagsüber arbeitet er in einer Bank. Während Svens Arbeitszeit kommt Daniel in die Wohnung und passt auf Edeltraut auf, geht mit ihr zum Friseur, spazieren, einkaufen und hält die Wohnung in Schuss. Doch eines Tages macht Edeltraut sich allein aus dem Staub. Die beiden Männer gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie finden, ist nicht nur Edeltraut, sondern eine zarte Zuneigung zueinander, die das Leben der beiden gehörig durcheinander bringt.

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JETZT: Hausbesetzung in Jena

Vor wenigen Minuten wurde in der Neugasse in Jenas Innenstadt ein Haus besetzt. Sympathisant_innen sammeln sich rund ums Haus – Unterstützung ist äußerst willkommen!

Das Haus

Die Neugasse 17 steht seit mindestens fünf Jahren leer. Die Heizungen wurden entfernt, die Wasserleitungen abgeschraubt und die Sicherungskästen abgeklemmt. Eigentümer ist JenaWohnen, wo offensichtlich seit Längerem kein großes Interesse daran besteht, mit dem zentral gelegenen Haus in naher Zukunft irgendetwas anzufangen. Eher im Gegenteil; wer es so lange brachliegen lässt und die Fenster und Türen nur notdürftig mit Holz zunagelt, scheint langfristig mehr Interesse an einem Abriss oder einem Grundstücksverkauf zu haben als an dem bestehenden Haus selbst. Wie auch immer diese Interessen bzw. marktüblichen Kalkulationen aussehen mochten – der langjährige Status des Leerstands ist nun beendet und das Haus dem Eigentümer und damit dem Markt entzogen. Ob seiner Lage in der Innenstadt, dem Raum für 3-4 Wohnungen, der Dachterrasse, dem Garten und vor allem aber der Ladenfläche im Erdgeschoss war es ab einem gewissen Grad an Entschlossenheit einfach unwiderstehlich und politisch kaum vertretbar, sich dieses Haus nicht einfach zu nehmen.

Infocafé Wolja – Raum für Debatte und Intervention

Angesichts des baulichen Zustands und der sinkenden Temperaturen dürfte es eine Weile brauchen, um die oberen beiden Stockwerke in einen wohnlichen Zustand zu versetzen. Die Ladenfläche mit ihren dahinterliegenden Räumen steht allerdings unmittelbar als Raum für Infoveranstaltungen, Diskussionen, Workshops, Lesecafé uvm. sowie als Ausgangspunkt für weitere Aktionen zur Verfügung. Das hängt nicht nur mit der günstigen baulichen Beschaffenheit zusammen; die Hausbesetzung an sich einen geringen Beitrag zu langatmigen Kämpfen gegen Privateigentum, die Verwertung sämtlicher Lebensbereiche und die dafür notwendige hierarchische Strukturierung der Gesellschaft dar. Die Aktion kann nur einen neuen Raum eröffnen, als Startpunkt gesehen werden, sich weitere Räume anzueignen, in denen die widerständische Praxis reflektiert werden kann. Reflektion und das Verstehen der allgegenwärtigen Widersprüchlichkeiten ermöglichen überhaupt erst eine Bewegung. Die Besetzung schafft keinen Freiraum – sie schafft einen Raum für Befreiungsprozesse. Die Ladenfläche im Erdgeschoss wird ab heute unter dem Namen “Infocafé Wolja” für emanzipatorische Kämpfe um Stadt und Gesellschaft offen stehen, aber dabei auch nicht versäumen, einen gemütlichen Ort der Zusammenkunft zu schaffen, an dem ebenso gestritten wie gefaulenzt werden kann. “Wolja” hat seinen Ursprung im Russischen bzw. im Ukrainischen und steht für “Wille, Freiheit, Weg, Sehnsucht”, was dem Anspruch des neu eröffneten Raums relativ nahe kommt.

Heute

Es ist abzusehen, dass der Eigentümer mithilfe der Polizei so bald wie möglich die Besetzung beenden wollen wird. Die Aktion lebt dabei nicht nur von der konkreten Besetzung, sondern vom Bruch mit dem befriedeten Jenaer Alltag. Je mehr Menschen sich am Haus einfinden, eigene Aktionen machen, eventuell Flugblätter verteilen oder Diskussionen führen, desto größer wird sowohl die Wirkung der gesamten Aktion, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Besetzung langfristig sein wird. Im besten Fall gibt es viele unterschiedlich agierende Bezugsgruppen, die z.B.

– in Absprache miteinander zu bestimmten Zeiten Vorder- und Rückseite des Hauses dicht halten
– weitere Menschen mobilisieren
– Infrastruktur für eine kalte Nacht heranschaffen
– eigene Inhalte per Flyer/Megafon vermitteln
– eigene Aktionen in der Stadt machen
– miteinander und mit anderen über zukünftige Interventionen in Jena und anderswo diskutieren

Als Besetzer_innen gehen wir davon aus, dass die Polizei, wenn es einmal den Beschluss zur Räumung gibt, diesen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen wird. Sobald diese Situation eintritt, werden wir uns im Haus auf passiven Widerstand beschränken. Die staatlichen Organe werden im Ernstfall immer auf brutalere Ressourcen zurückgreifen, als wir sie uns jemals aneignen wollen. Das gilt vor allem für die spezifische Situation der Menschen im Haus. Auf dieser Grundlage könnt ihr für euch entscheiden, wie ihr ums Haus herum auf polizeiliche Eskalationsversuche reagieren wollt.

Seid auf Repressalien gefasst – macht bei Ingewahrsamnahmen auf keinen Fall Aussagen, unterschreibt nichts und meldet euch beim EA (01578 524 88 08) – passt auf eure Freund_innen auf – meldet euch später bei der Roten Hilfe

Aktuelle Infos und Hintergrundtexte unter http://wolja.noblogs.org

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Am 21.12. nach Hamburg

Es wurde ein Bus or­ga­ni­siert um am 21. De­zember ge­mein­sam von Thü­rin­gen aus nach Ham­burg zur bun­des­wei­ten Demo unter dem Motto „Rote Flora ver­tei­di­gen – Es­so-​Häu­ser durch­set­zen! Gegen ras­sis­ti­sche Zu­stän­de – Blei­be­recht für alle!“ zu fah­ren.

Der Bus startet am 21.12. morgens 6 Uhr in Saalfeld (Bahnhof), sammelt Leute um 7 Uhr in Jena (Inselplatz) ein und stoppt um 7:45 noch einmal in Erfurt (am Juri-Gagarin-Ring, Parkplatz gegenüber ehemaligem Gewerkschaftshaus) . Am Abend startet der Bus frühestens 23 Uhr in Hamburg.
Kosten: 20 Euro/ Refugees fahren kostenlos

Die Tickets für den Bus könnt ihr am Freitag bei der Infoveranstaltung im Infoladen kaufen. Die Infoveranstaltung beginnt 19.00 Uhr

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ab sofort geänderte Öffnungszeiten!

mittwochs 16.00 – 18.00 Uhr
donnerstags 17.00 – 19.00 Uhr

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